KaiZen
Der kontinuierliche Verbesserungsprozess
und seine Methoden
Der Begriff Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
(KVP oder KaiZen)
bringt auf prägnante Weise den gemeinsamen Kern
verschiedener Konzepte und Methoden für effektivitäts-
und effizienzsteigernde Veränderungen von Organisationen
zum Ausdruck
Das Ziel ist aus Arbeitern MIT-Arbeiter
zu machen.
Also eine selbstlernende, sich anpassende Organisation,
deren Mitglieder von sich aus den jeweiligen Kundenbedarf
erkennen und "ohne" Anweisung kostengünstig umsetzen.
Ein
Unternehmen im Sinne von KVP zu führen, bedeutet
die "ständige Verbesserung unter Einbeziehung aller
Mitarbeiter, Geschäftsleitung, Führungskräfte und
Arbeiter." Der Kunde ist dabei stets die wichtigste
Orientierung.
Alle im Unternehmen ablaufende Prozesse werden auf
ihn ausgerichtet. Er legt die zu produzierende Qualität
fest, und die Gesamtleistung wird durch Reduzierung
der im Prozess aufgedeckten Verschwendungen (Muda)
kostengünstig und schneller erbracht.
Hier liegt die Herausforderung: KVP bedeutet, das
Unternehmen im direkten Kontakt mit den Mitarbeitern
zu führen und Entscheidungen nicht auf Zahlen und
Fakten zu begründen, die die wahren Umstände der
Produktion vielleicht gar nicht richtig widerspiegeln.
Welcher Instrumente bedarf der KVP-Ansatz? Zunächst
ist gesunder Menschenverstand gefragt, gefolgt von
einer Kombination unterschiedlicher Instrument und
Systeme zur Verbesserung der Logistik, der Qualität,
der administrativen Ablaufe usw. . Einen großen
Stellenwert nimmt der Bereich der Standardisierung
von Prozessen ein, da hier erfahrungsgemäß das größte
Potenzial liegt.